Baubeschreibung Ausbauhaus AH 2.0
Inhaltsverzeichnis
1. Vorbereitung des Bauvorhabens.............................. 2
2. Planung............................................................................ 2
3. Erdarbeiten..................................................................... 2
4. Fundamente...................................................................... 2
5. Entwässerung................................................................. 2
6. Rohbau - Keller.............................................................. 2
7. Rohbau - Wohngeschosse............................................ 3
8. PUTZARBEITEN innen EL................................................. 3
9. ESTRICHARBEITEN EL....................................................... 3
10. TREPPEN Stahlbeton/EL........................................... 3
11. TÜREN EL........................................................................ 3
12. FENSTER UND FENSTERTÜREN...................................... 4
13. ROLLÄDEN/FENSTERLÄDEN.......................................... 4
14. FENSTERBÄNKE.............................................................. 4
15. KAMINE........................................................................... 4
16. ZIMMERERARBEITEN...................................................... 4
17. DACHDECKERARBEITEN................................................. 4
18. SPENGLERARBEITEN...................................................... 4
19. METALLARBEITEN EL.................................................... 4
20. ELEKTROINSTALLATION EL.......................................... 4
21. HEIZUNG UND WARMWASSER EL................................. 5
22. SANITÄRINSTALLATION EL.......................................... 5
23. FLIESENARBEITEN EL................................................... 5
24. BODENBELÄGE EL.......................................................... 6
25. MALERARBEITEN EL...................................................... 6
26. DACHAUSBAU EL............................................................ 6
27. KELLERAUSBAU, HOBBYRAUM...................................... 6
28. BAUSEITIGE LEISTUNGEN............................................ 6
29. SONSTIGES..................................................................... 7
30. ENERGIESPARBAUWEISE............................................... 7
31. Erweiterter Standard............................................. 7
Release 02/00
1. Vorbereitung des Bauvorhabens
Entsprechend den Festlegungen des Auftrags werden Eingabepläne im Maßstab 1:100, sowie Be- und Entwässerungspläne erstellt. Der Bauantrag, einschließlich sämtlicher Anlagen, wird komplett ausgefertigt, dem Bauherrn unterschriftsreif vorgelegt und der Baubehörde zugeleitet. Im Interesse einer schnellstmöglichen Genehmigung wird die Bearbeitung überwacht, so daß sich der Bauherr jederzeit über den Stand des Genehmigungsverfahrens unterrichten kann.
Zusätzlich zur Eingabeplanung werden Ausführungspläne im Maßstab 1:50 gefertigt. Zur bestmöglichen Abstimmung des Bauvorhabens werden diese Pläne dem Bauherrn zunächst als Vorabzug vorgelegt und gemeinsam besprochen. Wenn alle Detailfestlegungen getroffen sind erfolgen die Reinzeichnungen.
Für komplizierte Details werden, soweit erforderlich, für die ausführenden Handwerker weitere Arbeitspläne bis zum Maßstab 1:20, bzw. 1:10 gefertigt.
Im Festpreis enthalten ist die Anfertigung von Planpausen, in der für die Eingabe bzw. Bauausführung erforderlichen Anzahl, sowie die Bauantragsformulare mit Anlagen. Der Bauherr erhält je einen weiteren Satz Eingabe- sowie Werkpläne kostenlos.
Um eine bautechnisch hochwertige Ausführung sicherzustellen, wird für jedes Bauvorhaben, auch wenn amtlicherseits nicht erforderlich, eine eigene statische Berechnung und ein Wärmeschutznachweis erstellt.
Die Anschlüsse für Baustrom, Wasser und Entwässerung, sowie behördliche Abnahmen werden bei den zuständigen Stellen beantragt.
2. Planung
Im Leistungsumfang sind folgende Architekten- und Ingenieurleistungen enthalten:
- Grundlagenermittlung
- Projekt- und Planungsvorbereitung
- Entwurfsplanung
- Nivellierung des Baugrundstücks, einschl. der Aufnahme von Kanaltiefen
- Genehmigungsplanung
- Wärme- und Schallschutzberechnung
- Ausführungsplanung im Maßstab 1:50, einschl. evtl. erforderlicher Detailpläne bis zum Maßstab 1:10
- Technische Betreuung und Bauleitung für den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang
- Schlußabnahme und Übergabe
Sofern nach den regionalen Vorschriften eine prüfbare statische Berechnung verlangt wird, ist diese nicht im Festpreis enthalten und gesondert zu vergüten (in Bayern nicht erforderlich).
3. Erdarbeiten
Im Festpreis enthalten ist der Aushub der Baugrube für die Bodenklassen 3 bis 5 (leicht lösbarer bis schwer lösbarer Boden) gemäß VOB/C DIN 18300 und die seitliche Lagerung des Aushubmaterials auf dem Grundstück.
Soweit entsprechend der jeweiligen Grundstückssituation zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, sind diese durch den Bauherrn selbst in Auftrag zu geben und abzurechnen. Bei rechtzeitiger Auftragserteilung können diese auch unmittelbar uns in Auftrag gegeben werden, sofern örtliche Bestimmungen dem nicht entgegen stehen. Im einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen:
- Abbruch vorhandener Gebäude einschl. Abbruchgenehmigung
- Entfernen und/oder Beseitigen eines vorhandenen Pflanzbestands
- Abfuhr von Aushubmaterial, für das keine Lagermöglichkeit auf dem Grundstück besteht, bzw. das für die Hinterfüllung der Arbeitsräume ungeeignet ist.
- Evtl. erforderliche Verbau- oder Sicherungsmaßnahmen für die Baugrube, sowie Verbau- und Unterfangungsarbeiten.
- Arbeiten außerhalb des Gebäudes für die Ver- und Entsorgung, sowie die Verlegung der notwendigen Netzleitungen für private wie öffentliche Netze.
- Evtl. erforderliche Schächte für Abwasser oder Regenwasser, sofern kein Anschluß an das öffentliche Netz möglich ist.
- Wasserhaltungsmaßnahmen bei Grundwasserständen oberhalb 30 cm unter Kellersohle
Grundstücksbedingte Zusatzmaßnahmen können evtl. bereits beim Angebot berücksichtigt werden. Sofern bekannt, sollte daher der planende Architekt bereits in der Entwurfsphase informiert werden.
4. Fundamente
Bodenplatte in Betongüte B 25 als Fundamentplatte für eine Bodenpressung von mindestens 200kN/qm. In die Fundamente wird ein Fundamenterder nach VDE-Vorschrift eingebaut.
5. Entwässerung
Je nach örtlichen Gegebenheiten ist zu unterscheiden zwischen einem Mischsystem, bei dem Schmutz- und Regenwasser in das örtliche Kanalnetz eingeleitet wird, und einem Trennsystem, bei dem nur das Schmutzwasser in das öffentliche Kanalsystem geleitet werden darf, Tag- und Regenwasser aber durch geeignete Maßnahmen (z.B. Sickerschächte) auf dem Grundstück abgeleitet werden müssen. Im Festpreis enthalten sind die Kanalleitungen innerhalb des Gebäudes bis zur Hausaußenkante und die Regenwasserfallrohre bis Oberkante Gelände. Wenn die vorhandene Kanaltiefe es zuläßt, können die Abwassergrundleitungen auch unter der Kellersohle im Sandbett verlegt werden. Bei nicht ausreichender Kanaltiefe, bzw. bei Einbau von Sanitärgegenständen im Keller ist ansonsten eine Hebeanlage erforderlich. Diese Zusatzmaßnahmen, sowie der Anschluß an das öffentliche Kanalnetz sind gesondert in Auftrag zu geben und zu vergüten.
6. Rohbau - Keller
Der Kellerboden wird auf einer Sauberkeitsschicht entsprechend den vorgefundenen Bodenverhältnissen als Fundamentplatte ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung entspricht der statischen Berechnung.
Die Kelleraußenwände werden aus wasserundurchlässigem Beton in Betongüte B 25 erstellt. In die Arbeitsfuge zwischen Kellersohle und Kelleraußenwand wird zur Abdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit ein Fugenband eingebaut. Am äußeren Übergang von Fundamentplatte und Kelleraußenwand verhindert eine Hohlkehle, daß Wasser anstehen kann und sorgt für zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz.
Die Kellerzwischenwände werden massiv aus Ziegelsteinen oder Kalksandsteinen gemauert. Eine Horizontalisolierung schützt vor aufsteigender Bodenfeuchtigkeit.
Ausführung der Kellerfenster verzinkt oder mit Kunststoffbeschichtung, Größe entsprechend Planung bzw. 100 x 60 cm. Vorgesehene Lichtschächte als Fertigteile, abgedeckt mit Gitterrosten, die sich einbruchsicher verriegeln lassen.
Die Kellerdecke wird als Filigrandecke bzw. aus Massiv-Stahlbeton ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung richtet sich nach den statischen Erfordernissen. Die Kellerhöhe im Rohmaß beträgt 2,365 m, was in der vorgesehenen Standardausführung zu einer lichten Höhe von ca. 2,32 m führt. Wenn einzelne oder mehrere Kellerräume als Hobby- oder Wohnräume ausgeführt werden, und einen schwimmenden Estrich auf verstärkter Wärmedämmung erhalten, kann es empfehlenswert sein, die Kellerhöhe insgesamt oder in Teilbereichen zu vergrößern. Der Hauseingang erhält ein Podest mit bis zu zwei Stufen für bauseitigen Belag.
7. Rohbau - Wohngeschosse
Die Außenwände werden aus 36,5 cm starken hochwärmedämmenden Nut- und Feder-Porenziegeln mit Wärmedämmörtel alternativ aus Ziegeln d = 30 cm plus 6 cm Thermohaut als Zusatzdämmung, ausgeführt. Die Innenwände sind aus Ziegeln in Stärke gemäß Planung bzw. statischen Erfordernissen. Die Geschoßhöhe beträgt 2,765 m. Geschoßdecken als Filigrandecken bzw. aus Massiv-Stahlbeton. Ihre Bewehrung und Stärke entspricht den statischen Erfordernissen. Balkone aus Stahlbeton erhalten auf der Unterseite eine umlaufende Tropfwassernut. Durch entsprechende Abtrennung und Wärmedämmung werden Kältebrücken sicher vermieden.
Auf Wunsch bzw. sofern statisch möglich können Balkone auch als Holzkonstruktion ausgeführt werden.
Eventuelle Beton- und sonstige Arbeiten für Außenanlagen, die vom Gelände bzw. der Höhenlage des Gebäudes abhängen sind im Leistungsumfang nicht enthalten und gesondert in Auftrag zu geben (z.B. Terrassen, Außentreppen und -podeste, Wege, Pflasterarbeiten, gärtnerische Gestaltung.
Folgende Arbeiten sind von den Folgehandwerkern auszuführen, bzw. gesondert zu vergüten: Einmauern von Bade- und Duschwannen, Nebenleistungen für Heiz- und Tankraum, FH-Türen, Einmauern von Sanitärgegenständen, Brechen von zusätzlichen und Schließen von Installationsschlitzen, eventuelle Wärmedämmplatten von Heizkörpernischen, Baustrom und Bauwasser sind bauseitig zu stellen. Die Auftraggeberin stellt für die Dauer der Rohbauarbeiten ein Bauprovisorium, bestehend aus Anschluß- und Verteilerschrank sowie eine Bautüre. Das Provisorium kann gegen einen Mietpreis von DM 195.---/Monat zzgl. MWSt. für die restliche Bauzeit den Folgehandwerkern zur Verfügung gestellt werden.
8. PUTZARBEITEN innen EL
Der Außenputz wird als mehrlagiger Kalkzementputz, letzte Lage wasserabweisend in Kornstruktur 2 - 3 mm ausgeführt. Auf Wunsch können weitere Putzmuster zur Auswahl angebracht werden. Die letzte Lage ist altweiß eingefärbt, wodurch eine malermäßige Behandlung entfällt. Eine farbige Ausführung kann gegen geringen Mehrpreis in Auftrag gegeben werden. Der Kellersockel oberhalb des Geländes erhält einen wasserabweisenden Zementputz, der zur Angleichung oder Absetzung vom übrigen Putz gestrichen wird.
Innenputz ist bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Alle Wände der Wohngeschosse erhalten einen Innenputz auf Weißkalkhydratbasis, ebenso die aus Ziegeln gemauerten Zwischenwände im Keller. Filigrandecken werden malerfertig ge-spachtelt, Ortbetondecken erhalten einen entsprechenden Innenputz. Senkrechte Mauerkanten werden durch Schutzschienen gegen Stoßbeschädigungen geschützt.
9. ESTRICHARBEITEN EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Der Estrich im Keller wird auf Trennlage bzw. als Verbund-Estrich ausgeführt. Wohnräume im Erdgeschoß erhalten schwimmenden Estrich auf Wärmedämmung bzw. oberhalb des Erdgeschosses auf Trittschall-Dämmung. Wohnräume in Kellern bzw. in nicht unterkellerten Bereichen erhalten eine Feuchtigkeitsisolierung auf Wärmedämmung. Evtl. Speicher, Abseitenbereiche im Dachgeschoß, sowie ein nicht ausbaufähiges Dachgeschoß werden mit begehbarem Schutzestrich auf verstärkter Wärmedämmung ausgeführt.
10. TREPPEN Stahlbeton/EL
Im Festpreis enthalten ist eine Stahlbeton-Treppenanlage vorgesehen für Marmor- oder Fliesenbelag. Belag und Geländer sind bauseitige Leistung.
Unter Verrechnung der entstehenden Mehr- bzw. Minderkosten können auch alle anderen handelsüblichen Treppenanlagen vorgesehen werden (Holzwangentreppen, Systemteeppen usw.).
11. TÜREN EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Wohnraumtüren werden als Röhrenspankonstruktion mit Echtholzzargen eingebaut. Es stehen die folgenden Ausführungen zur Verfügung (Standard kursiv fett):
- Buche natur
- weiß lackiert
- Esche natur
- Esche weiß
Wenn keine natürliche Belichtung einer Diele bzw. eines Flurs gegeben ist, enthalten zwei Türen dieses Bereichs einen Glasausschnitt.
Feuerhemmende Stahltüren werden entsprechend Vorschrift eingebaut (z.B. im Heizraum). Kellertüren einschl. der Zargen in Metall, malerfertig hell grundiert oder Kunststoff.
Die Hauseingangstüre kann nach persönlichem Geschmack ausgewählt werden. Der hierfür je nach Planung einkalkulierte Betrag wird bei der Werkplanung in der individuellen Kostenermittlung ausgeworfen.
12. FENSTER UND FENSTERTÜREN
Die Fenstertüren sowie die stehenden Fenster der Wohnräume und die Haustüre werden in Kunststoff weiß oder Holzdekor hergestellt. Bäder und WC’s erhalten auf Wunsch Ornamentglas.
Die Verglasung der stehenden Wohnraumfenster weist einen k-Wert von 1,3 bzw. wahlweise ohne Aufpreis 1,1 (10 % geringerer Lichteinfall) auf.
13. ROLLÄDEN/FENSTERLÄDEN
Alle rechteckigen Fenster und Fenstertüren in den Wohnräumen, Bädern und WC’s, auch im ausgebauten bzw. ausbaufähigen Dachgeschoß erhalten, soweit technisch ohne Mehraufwand möglich, Kunststoffrolläden. Ausgenommen sind Sonderverglasungen (z.B. Atelierfenster), runde Fenster und Dachgauben.
Wenn stattdessen Klappläden eingeplant wurden, sind sie automatisch im Festpreis enthalten. Häuser mit Klappläden werden nur auf Sonderwunsch mit Rolläden kombiniert.
14. FENSTERBÄNKE
Äußere Fensterbänke aus eloxiertem Aluminium. Dunkelbraune Ausführung auf Wunsch ohne Mehrpreis. Innere Fensterbänke aus Carrara Marmor , Granit Kashmir white oder Granit rosa beta.
15. KAMINE
Grundsätzlich kommt ein zweizügiger Isolierkamin mit Hinterlüftung zur Ausführung. Die Durchmesser der Züge betragen 13,5 cm und 18 cm.
Falls in den Planzeichnungen eine andere Anzahl von Kaminzügen dargestellt wurde, ist diese maßgeblich.
Jeder Kaminzug erhält zwei Kaminputztürchen. Ein zweizügiger Kamin erhält einen Rauchrohranschluß. Maßnahmen aufgrund von Kaminkehrerauflagen wie Tritte, Leitern oder Dachausstiege sind gesondert in Auftrag zu geben.
16. ZIMMERERARBEITEN
Der Dachstuhl wird entsprechend Planung als Pfetten- oder Sparrendachstuhl aus Fichtenholz der Güteklasse I - II, Schnittklasse AB ausgebildet. Die Sparrenhöhe beträgt 20 cm.
Sichtbare Teile des Dachstuhles werden gehobelt. Die Untersichtschalung erfolgt aus gehobelten Nut- und Federbrettern in Fichte.
Die äußere Dachhaut besteht im Bereich der Dachuntersichten aus einer 19 mm starken Holzschalung, die fein gehobelt ist. Eine armierte, diffusionsoffene Kunststoffolie schützt den übrigen Dachbereich vor Flugschnee. Die darüber befestigte Konterlattung (in Längsrichtung oberhalb der Dachsparren) stellt die Unterkonstruktion für die Dachlattung dar.
Balkon- und sonstige Außengeländer mit senkrecht stehenden Profilen, wobei der Bauherr unter verschiedenen Ausführungen ohne Mehrpreis auswählen kann.
17. DACHDECKERARBEITEN
Die Dacheindeckung erfolgt mit Taunus Pfannen novo (mit Seidenglanz-Oberfläche). Soweit nach den örtlichen Vorschriften möglich kann der Bauherr ohne Mehrpreis unter folgenden Farben auswählen: hellrot, ziegelrot, braun und anthrazit. Sonderfarben nach Vereinbarung. Die Herstellerfirma Braas leistet auf diese Produkte eine 30-jährige Materialgarantie.
18. SPENGLERARBEITEN
Sämtliche Spenglerarbeiten einschl. der halbrunden Dachrinnen der Einlaufbleche, der erforderlichen Formstücke und Fallrohre, sowie eventuelle Anschlüsse und Einfassungen werden entsprechend den Empfehlungen des ZVSK (Zentralverband Sanitär, Heizung, Klempner) in Titanzink ausgeführt.
19. METALLARBEITEN EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Je nach Planung werden Treppengeländer in Metall (wahlweise in Holz) oder ein Handlauf an der treppenäußeren Wand (wahlweise Holz oder Metall) eingebaut. Eingeplante Fenstergitter oder französische Balkone aus Schmiedeeisen.
Außen liegenden Metallteile werden vor dem Einbau feuerverzinkt und dadurch zuverlässig gegen Rost geschützt.
20. ELEKTROINSTALLATION EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung incl. Anschluß des Bauprovisoriums:
Die gesamte Elektroinstallation wird entsprechend den VDE-Richtlinien und den Vorschriften des örtlichen Versorgungsunternehmens ausgeführt.
Die Elektroinstallation der Wohngeschosse wird komplett in Leerrohren geführt. Die Ausstattung sämtlicher Wohnräume erfolgt mit weißen Großflächenschaltern und -steckdosen im Modulprogramm. Es erhalten:
Wohnen/Essen: 2 Deckenbrennstellen
8 Steckdosen
2 Steckdosen am Schalter
Küche: 1 Deckenbrennstelle
4 Doppelsteckdosen
1 Herdanschlußleitung
1 Steckdose für Kühlschrank
1 Steckdose für DunstabzugSchlafzimmer: 1 Deckenbrennstelle
3 Doppelsteckdosen
1 Steckdose am SchalterBad: 1 Wandbrennstelle
3 SteckdosenWC: 1 Wandbrennstelle
1 SteckdoseKinderzimmer: 1 Deckenbrennstelle
2 Doppelsteckdosen
1 Steckdose am SchalterBalkon/Terr.: 1 Steckdose
Sonstiges: 1 Anschlußmöglichkeit je für Wasch-maschine im Bad oder Küche, Klingelanlage, Sprechanlage, Türöffner , sowie ein Leerrohr für Kabelanschluß
21. HEIZUNG UND WARMWASSER EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Serienmäßig eingebaut wird eine Niedertemperaturheizanlage. Heizzentrale mit gleitender Regelung der Kesselwassertemperatur über Außenfühler, Steuerelektronik und programmierbarer Nachtabsenkung. Die Anlage läßt sich auf energiesparenden Sommerbetrieb umschalten.
Die Brenneranlage ist schallgedämmt mit Luftabschlußklappen. Sie ist ebenso wie die übrige Anlage ein hochwertiges Markenfabrikat.
Endlackierte, formschöne Niedertemperatur-Kompaktheizkörper, Dimensionierung und Anordnung nach Wärmebedarfsberechnung. Jeder Heizkörper mit absperrbarer Verschraubung, Konsole, Halter- und Entlüfter, sowie Marken-Thermostatventil.
22. SANITÄRINSTALLATION EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Die Sanitärinstallation erfolgt ab Wasseruhr in Edelstahlrohren.
Eine programmierbare Zirkulationspumpe sorgt dafür, daß untertags, bzw. innerhalb des eingestellten Intervalls an den Verbrauchsstellen sofort warmes Wasser zur Verfügung steht.
Bei den Sanitärgegenständen kann unter folgenden Standard-Farben ausgewählt werden:
Manhattan, Pergamon, Capri, Natura, Calypso, Beige, Weiß „star white“ und Weiß „alpin“.
Grundsätzlich sind folgende Sanitärobjekte im Festpreis enthalten:
1.) Bad: 1 WC, 2 Waschtische, 1 Badewanne, 1 Dusche
2.) WC : 1 Handwaschbecken, 1 WC
Falls entsprechend Planung eine andere Art oder Anzahl von Sanitärgegenständen vorgesehen wurde, ist diese im Festpreis enthalten.
Die Sanitärobjekte sind hochwertige Markenfabrikate deutscher Fertigung:
Die WC-Anlagen Fabrikat Villeroy-Boch, Typ Omnia sind wandhängend, wahlweise in Tief- oder Flachspülausführung. Die geräuscharmen Spülkästen liegen unter Putz, Fabrikat Geberit mit satinierter Abdeckplatte und Sparschaltung. Toilettenpapierhalter der Serie Bora. Waschtischanlagen 63 x 50 cm Fabrikat Villeroy-Boch Typ Omnia, Einhand-Mischbatterien Fabrikat Cerafit, runde Kristallspiegel mit Rändern in Facettenschliff, Durchmesser 60 cm. Porzellanablagen, Handtuchhalter und Zahnglashalter der Serie Bora.
Badewanne als emaillierte Stahlblechwanne Fabrikat Kaldewei, 170 x 75 cm, mit unter Putz liegender Einhand-Wannenfüll- und Brausemischbatterie Fabrikat Cerafit, Handbrause, Wandhalter, Seifenhalter, Wannengriff und Excenter-Ablaufgarnitur der Serie Bora. Die Wannenschürze wird verfliest.
Dusche als emaillierte Stahlblechduschwanne Fabrikat Kaldewei, 80 x 80 cm, unter Putz liegende Einhand-Mischbatterie Fabrikat Cerafit, Handbrause, Eck-Schwammhalter und Ablaufgarnitur der Serie Bora.
Gäste-WC mit Handwaschbecken, 50 x 35 cm Fabrikat Villeroy-Boch, Typ Grangracia, mit Einhand-Mischbatterie Fabrikat Cerafit, rundem Kristallspiegel mit 50 cm Durchmesser, Porzellanablage und Handtuchring der Serie Bora.
23. FLIESENARBEITEN EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Bodenfliesen erhalten Küche, Windfang, Bad und WC. Eine eingeplante Garderobe im Windfangbereich erhält ebenfalls Bodenfliesen.
Sämtliche Bäder und WC’s werden deckenhoch gefliest. Die Schürzen von Bade- und Duschwannen werden eingefliest. Eine farblich passende Verfugung, sowie der Einbau dauerelastischer Fugen sind im Festpreis enthalten.
In Duschbereichen erfolgt die Verlegung der Wandfliesen im Lastomentverfahren.
In der Küche ist die Wandverfliesung 60 cm hoch über der Arbeitsplatte bis zu einer Länge von 6 Metern im Festpreis enthalten.
Es können Boden- und Wandfliesen zu einem Materialpreis von DM 50,--/qm incl. MWST in den Formaten 15 x 15, 10 x 15 und 20 x 20 cm nach eigenem Geschmack ausgewählt werden.
Eventuell vorgesehene Keramikbeläge im Außenbereich werden wasserdicht verfugt und im Mörtelbett verlegt. Der Belag erfolgt mit frostsicheren Klinkern oder Fliesen bis zu einem Materialpreis von DM 50,--/qm.
Die Auswahl von Fliesen ist nicht auf eine vorgegebene Palette beschränkt, so daß alle lieferfähigen, handelsüblichen Fliesen zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Materialpreise einzelner Bereiche können gegeneinander verrechnet werden.
24. BODENBELÄGE EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Die standardmäßig vorgesehenen Bodenbeläge sind nachstehend fett kursiv gedruckt. Ergänzend aufgeführt sind die gängigsten, bzw. von uns empfohlenen Alternativen.
Windfang EG:
- Bodenfliesen
- Parkett
- Marmor
- Laminat
Bäder, WC’s:
- Bodenfliesen
- Marmor
Küchen:
- Bodenfliesen
- Parkett
- Laminat
- Kork
- PVC
Geschoßtreppen
- Bodenfliesen
- Marmor
- Granit
- Teppich
- Holzbelag
Sonstige Wohnräume:
- Teppichbodenbelag
- Parkett
- Fliesen
- Natursteinbelag
- Laminat
- Kork
Hobbykeller:
- PVC
- Fliesen
Bei Verwendung eines anderen Belags im Keller sollte eine Verlegung erst nach Fertigstellung der Gartenanlagen erfolgen, da bis dahin die Möglichkeit eines Wassereintritts über die Kellerfenster besteht.
Die Materialqualität von Teppichboden , PVC oder Laminat liegt incl. MWSt. bei DM 50.--/qm.
25. MALERARBEITEN EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Die Putzflächen aller Wohnräume wie der Kellerräume werden mit umweltfreundlicher Innendispersions- oder Silikatfarbe gestrichen. Holzgeländer, Holzverschalungen, sowie sichtbare Teile der Dachkonstruktion werden mit offenporiger PCP-freier Holzschutzlasur eingelassen. Metallteile von Treppen, Balkongeländern sowie FH-Elemente erhalten einen dunklen Lackanstrich. Der Kellersockel wird mit wasserabweisender Außendispersionsfarbe gestrichen.
Innentüren werden fertig behandelt eingebaut. Die Holzteile von Treppen sowie Parkettböden werden im Naturton versiegelt.
26. DACHAUSBAU EL
Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:
Ein ausgebautes Dachgeschoß wird mit einer Warmdachkonstruktion nach DIN 4108 ausgeführt. Es wird zwischen den Sparren und den Kehlbalken mit 200 mm starkem Klemmfilz wärmegedämmt. Als Dampfbremse und Windsperre wird eine diffusionsoffene Folie und Dichtband eingebaut. Decken und Dachschrägen werden mit Rigipsplatten verkleidet.
Abseitenwände werden aus 20 cm starken, hochwärmedämmenden Ytong-Steinen oder Ziegelwänden mit Zusatzdämmung handwerklich gemauert. Sonstige Ausstattung grundsätzlich wie in den übrigen Wohngeschossen.
Bei ausbaufähigem Dachgeschoß: Geschoßtreppe mit abgemauertem, verputztem Treppenhaus, Wohnraumtüre, Podest. Der spätere Ausbau ist vorbereitet mit Anschlüssen für Versorgungs-, Entsorgungs-, Strom- und Heizungsleitungen. Im Festpreis bereits enthalten ist der Einbau eingeplanter Fenster- elemente einschl. der Fensterbänke und der Kehlbalken. Estrich-, Isolier- und Putzarbeiten sind bauseitig zu erbringen. Entsprechendes gilt für nicht ausgebaute Räume (z.B Speicher) in einem ausgebauten Dachgeschoß.
27. KELLERAUSBAU, HOBBYRAUM
Auf Wunsch können einzelne oder mehrere Kellerräume wie Wohnräume ausgebaut werden. Folgende Maßnahmen (weitere auf Anfrage) sind nach Vereinbarung möglich: Dämmung der Kelleraußenwände, Heizung, Wohnraumputz, Fußbodenaufbau mit schwimmendem Estrich auf Feuchtigkeitsisolierung und Wärmedämmung, Oberboden wahlweise PVC oder Fliesen.
28. BAUSEITIGE LEISTUNGEN
Bodenaustausch-, Gründungs- oder Abdichtungsmaßnahmen die durch die vorgefundenen Bodenverhältnisse zusätzlich erforderlich werden sollten, sind nicht im Festpreis enthalten. Das gleiche gilt für Leistungen, die grundstücksbedingt sind (z.B. Unterfangungsmaßnahmen, Hebeanlagen, falls Saniärgegenstände/Abläufe im Keller eingeplant sind oder die Kanaltiefe nicht ausreicht, Grundwasserabsenkungen bei Wasserständen oberhalb der Kellersohle, Regen- und Abwasserleitungen ab Außenkante Gebäude usw.) bzw. aufgrund behördlicher oder sonstiger Auflagen erforderlich werden. Der Baustrom wird auf Rechnung des Bauherrn angemeldet. Für die Dauer der Rohbauarbeiten wird der abgelesene Verbrauch von der Baufirma übernommen. Brennstoff für die Inbetriebnahme der Heizung oder Kältebauperioden wird bauseitig gestellt.
Die Baustelle wird ebenerdig, ohne Grund-, Hang- oder Schichtwasser vorausgesetzt. Sie muß während der Bauzeit für Fahrzeuge bis 40 to Gesamtgewicht erreichbar sein und genügend Lagermöglichkeiten für Material und Erdaushub bieten. Anschlußmöglichkeiten für Ver- und Entsorgung sowie die erforderlichen Schächte müssen vorhanden sein, bzw. bauseitig erstellt werden. Der Bauplatz muß im Baubereich frei von Gebäudeteilen, Baumbestand und sonstigen Hindernissen sein.
29. SONSTIGES
Ergänzend zu den Festlegungen dieser Leistungsbeschreibung erfolgt die Ausführung des Bauvorhabens auf Grundlage der technischen Festlegungen der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB/C)
Änderungen, die den Wert des Bauwerks nicht beeinträchtigen, bzw. ihn verbessern bleiben vorbehalten.
30. ENERGIESPARBAUWEISE
Bereits im Grundstandard vorgesehen sind folgende Energiesparmaßnahmen:
- Stehende Wohnraumfenster mit Energiesparverglasung k-Wert 1,1 oder 1,3 (bei k-Wert 1,1 ca. 10 % geringerer Lichteinfall)
- Warmdachkonstruktion nach DIN 4108 mit 200 mm starker Wärmedämmung
- Außenwände optional aus Ziegelmauerwerk mit hochwärme- dämmender zusätzlicher Thermoaußenhaut
Mit den o.g. Maßnahmen werden die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung problemlos erfüllt.
Es hängt von der jeweiligen Planung ab (z.B. dem Fensteranteil), ob mit der Bauweise im Rahmen dieser Leistungsbeschreibung die Wärmeschutzverordnung um 25 % unterschritten wird und damit die Förderungsvoraussetzungen vorliegen. Möglicherweise genügt eine Verstärkung der Thermoaußenhaut auf 8 cm. Wenn Sie Wert auf ein
Niedrigenergiehaus
mit wirklich hervorragenden Dämmwerten legen, bieten wir Ihnen die Ausführung der Außenwände in 24 cm Ziegeln mit Zusatzdämmung aus 12 cm Mineralfaser an. In dieser Variante werden bei erstklassiger Dämmung und Niedrigenergiebauweise auch bauphysikalische Spitzenwerte erreicht, nicht zuletzt beim Schallschutz.
Bei einer individuellen Planung teilen Sie uns bitte bereits vorher mit, wenn Sie eine solche Bauweise in Betracht ziehen, da die Leitungsführung entsprechend geplant werden muß. Bei unseren Hausvorschlägen bzw. bei Fremd-Planungen, können gewisse Anpassungen erforderlich sein.
31. Erweiterter Standard
Gegen teilweise nur geringen Aufpreis erhalten Sie bei uns z. B. folgende Leistungen:
- Zentralstaubsauganlage ( ein wichtiger Beitrag zu Komfort + Hygiene, fast ein Muß für Allergiker)
- solare Brauchwassererwärmung (Komplettanlage oder nur Vorbereitung für zukünftige Technologien
- Regenwassernutzung (Komplettanlage oder nur Vorbereitung bzw. Erdtank für Gartenbewässerung
- Farbgestaltung innen und außen (wir helfen Ihnen per Computeranimation zum unverwechselbaren Design)
- Treppengeländer in Edelstahl mit Handlauf in Buche (langlebig und elegant, voll im Trend
AUGUSTA ZIEGELBAU GmbH
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