Baubeschreibung Ausbauhaus AH 2.0

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbereitung des Bauvorhabens.............................. 2

2. Planung............................................................................ 2

3. Erdarbeiten..................................................................... 2

4. Fundamente...................................................................... 2

5. Entwässerung................................................................. 2

6. Rohbau - Keller.............................................................. 2

7. Rohbau - Wohngeschosse............................................ 3

8. PUTZARBEITEN  innen EL................................................. 3

9. ESTRICHARBEITEN  EL....................................................... 3

10.  TREPPEN  Stahlbeton/EL........................................... 3

11.  TÜREN EL........................................................................ 3

12.  FENSTER UND FENSTERTÜREN...................................... 4

13.  ROLLÄDEN/FENSTERLÄDEN.......................................... 4

14.  FENSTERBÄNKE.............................................................. 4

15.  KAMINE........................................................................... 4

16.  ZIMMERERARBEITEN...................................................... 4

17.  DACHDECKERARBEITEN................................................. 4

18.  SPENGLERARBEITEN...................................................... 4

19.  METALLARBEITEN  EL.................................................... 4

20.  ELEKTROINSTALLATION  EL.......................................... 4

21.  HEIZUNG UND WARMWASSER  EL................................. 5

22.  SANITÄRINSTALLATION  EL.......................................... 5

23.  FLIESENARBEITEN  EL................................................... 5

24.  BODENBELÄGE  EL.......................................................... 6

25.  MALERARBEITEN  EL...................................................... 6

26.  DACHAUSBAU EL............................................................ 6

27.  KELLERAUSBAU, HOBBYRAUM...................................... 6

28.  BAUSEITIGE  LEISTUNGEN............................................ 6

29.  SONSTIGES..................................................................... 7

30.  ENERGIESPARBAUWEISE............................................... 7

31.  Erweiterter Standard............................................. 7

 Release 02/00


1.     Vorbereitung des Bauvorhabens

Entsprechend den Festlegungen des Auftrags werden Eingabepläne im Maßstab 1:100, so­wie Be- und Entwässerungspläne erstellt. Der Bau­antrag, einschließlich sämtlicher Anlagen, wird komplett ausgefertigt, dem Bauherrn unter­schriftsreif vorgelegt und der Baube­hörde zuge­leitet. Im Interesse einer schnellstmöglichen Genehmigung wird die Bearbeitung überwacht, so daß sich der Bau­herr jederzeit über den Stand des Genehmi­gungsverfahrens unterrich­ten kann.

 

Zusätzlich zur Eingabeplanung werden Aus­füh­rungspläne im Maßstab 1:50 gefertigt. Zur bestmöglichen Abstimmung des Bauvorha­bens werden diese  Pläne dem Bauherrn zunächst als Vorabzug vorgelegt und ge­meinsam bespro­chen. Wenn alle Detailfest­legungen getroffen sind erfolgen die Rein­zeichnungen.

 

Für komplizierte Details werden, soweit erfor­derlich, für die ausführenden Handwerker wei­tere Arbeitspläne bis zum Maßstab 1:20, bzw. 1:10 gefertigt.

 

Im Festpreis enthalten ist die Anfertigung von Planpausen, in der für die Eingabe bzw. Bau­ausführung erforderlichen Anzahl, sowie die Bauantragsformulare mit Anlagen. Der Bau­herr erhält je einen weiteren Satz Eingabe- sowie Werkpläne kostenlos.

 

Um eine bautechnisch hochwertige Ausfüh­rung sicherzustellen, wird für jedes Bauvor­haben, auch wenn amtlicherseits nicht erfor­derlich, eine eigene statische Berechnung und ein Wärmeschutznachweis erstellt.

 

Die Anschlüsse für Baustrom, Wasser und Entwässerung, sowie behördliche Abnahmen werden bei den zuständigen Stellen beantragt.

2.     Planung

Im Leistungsumfang sind folgende Architekten- und Ingenieur­leistungen enthalten:

 

- Grundlagenermittlung

- Projekt- und Planungsvorbereitung

- Entwurfsplanung

- Nivellierung des Baugrundstücks, einschl. der Aufnahme von Kanaltiefen

- Genehmigungsplanung

- Wärme- und Schallschutzberechnung

- Ausführungsplanung im Maßstab 1:50, einschl. evtl. erforder­licher Detailpläne bis zum Maßstab 1:10

- Technische Betreuung und Bauleitung für den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang

- Schlußabnahme und Übergabe

 

Sofern nach den regionalen Vorschriften eine prüfbare statische Berechnung verlangt wird, ist diese nicht im Festpreis enthalten und gesondert zu vergüten (in Bayern nicht erforderlich).

3.     Erdarbeiten

Im Festpreis enthalten ist der Aushub der Baugrube für die Bo­denklassen 3 bis 5 (leicht lösbarer bis schwer lösbarer Boden) gemäß VOB/C DIN 18300 und die seitliche Lagerung des Aus­hubmaterials auf dem Grundstück.

 

Soweit entsprechend der jeweiligen Grundstückssituation zu­sätzliche Maßnahmen erforderlich sind, sind diese durch den Bauherrn selbst in Auftrag zu geben und abzurechnen. Bei recht­zeitiger Auftragserteilung können diese auch unmittelbar uns in Auftrag gegeben werden, sofern örtliche Bestimmungen dem nicht entgegen stehen. Im einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen:

 

- Abbruch vorhandener Gebäude einschl. Abbruchgenehmigung

- Entfernen und/oder Beseitigen eines vorhandenen Pflanzbe­stands

- Abfuhr von Aushubmaterial, für das keine Lagermöglichkeit auf dem Grundstück besteht, bzw. das für die Hinterfüllung der Arbeitsräume ungeeignet ist.

- Evtl. erforderliche Verbau- oder Sicherungsmaßnahmen für die Baugrube, sowie Verbau- und Unterfangungsarbeiten.

- Arbeiten außerhalb des Gebäudes für die Ver- und Entsorgung, sowie die Verlegung der notwendigen Netzleitungen für private wie öffentliche Netze.

- Evtl. erforderliche Schächte für Abwasser oder Regenwasser, sofern kein Anschluß an das öffentliche Netz möglich ist.

- Wasserhaltungsmaßnahmen bei Grundwasserständen oberhalb 30 cm unter Kellersohle

 

Grundstücksbedingte Zusatzmaßnahmen können evtl. bereits beim Angebot berücksichtigt werden. Sofern bekannt, sollte daher der planende Architekt bereits in der Entwurfsphase informiert werden.

4.     Fundamente

Bodenplatte in Betongüte B 25 als Fundamentplatte für eine Bodenpressung von mindestens 200kN/qm. In die Fundamente wird ein Fun­da­menterder nach VDE-Vorschrift eingebaut.

5.     Entwässerung

Je nach örtlichen Gegebenheiten ist zu unterscheiden zwischen einem Mischsystem, bei dem Schmutz- und Regenwasser in das örtliche Kanalnetz eingeleitet wird, und einem Trennsystem, bei dem nur das Schmutzwasser in das öffentliche Kanalsystem geleitet werden darf, Tag- und Regenwasser aber durch geeig­nete Maßnahmen (z.B. Sickerschächte) auf dem Grundstück abgeleitet werden müssen. Im Festpreis enthalten sind die Kanal­leitungen innerhalb des Gebäudes bis zur Hausaußenkante und die Regenwasserfallrohre bis Oberkante Gelände. Wenn die vorhandene Kanaltiefe es zuläßt, können die Abwassergrund­leitungen auch unter der Kellersohle im Sandbett verlegt werden. Bei nicht ausreichender Kanaltiefe, bzw. bei Einbau von Sanitär­gegenständen im Keller ist ansonsten eine Hebeanlage erforder­lich. Diese Zusatzmaßnahmen, sowie der Anschluß an das öf­fentliche Kanalnetz sind gesondert in Auftrag zu geben und zu vergüten.

 

6.     Rohbau - Keller

Der Kellerboden wird auf einer Sauberkeitsschicht entsprechend den vorgefundenen Bodenverhältnissen als Fundamentplatte ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung entspricht der statischen Berechnung.

 

Die Kelleraußenwände werden aus wasserundurchlässigem Beton in Betongüte B 25 erstellt. In die Arbeitsfuge zwischen Kellersohle und Kel­leraußenwand wird zur Abdichtung gegen eindringende Feuchtig­keit ein Fugenband eingebaut. Am äußeren Übergang von Funda­mentplatte und Kelleraußenwand verhindert eine Hohlkehle, daß Wasser anstehen kann und sorgt für zusätzlichen Feuchtigkeits­schutz.

 

Die Kellerzwischenwände werden massiv aus Ziegelsteinen oder Kalksandsteinen gemauert. Eine Horizontalisolierung schützt vor aufsteigender Bodenfeuchtigkeit.

 

Ausführung der Kellerfenster verzinkt oder mit Kunststoffbeschich­tung, Größe entsprechend Planung bzw. 100 x 60 cm. Vorgese­hene Lichtschächte als Fertigteile, abgedeckt mit Gitterrosten, die sich einbruchsicher verriegeln lassen.

 

Die Kellerdecke wird als Filigrandecke bzw. aus Massiv-Stahlbe­ton ausgeführt. Die Stärke und Bewehrung richtet sich nach den statischen Erfordernissen. Die Kellerhöhe im Rohmaß beträgt 2,365 m, was in der vorgesehenen Standardausführung zu einer lichten Höhe von ca. 2,32 m führt. Wenn einzelne oder mehrere Kellerräume als Hobby- oder Wohnräume ausgeführt werden, und einen schwimmenden Estrich auf verstärkter Wärmedämmung erhalten, kann es empfehlenswert sein, die Kellerhöhe insgesamt oder in Teilbereichen zu vergrößern. Der Hauseingang erhält ein Podest mit bis zu zwei Stufen für bauseitigen Belag.

7.     Rohbau - Wohngeschosse

Die Außenwände werden aus 36,5 cm star­ken hochwärmedämmenden Nut- und Feder-Porenziegeln mit Wärmedämmörtel alternativ aus Ziegeln d = 30 cm plus 6 cm Thermohaut als Zusatzdämmung, ausgeführt. Die Innenwände sind aus Ziegeln in Stärke gemäß Planung bzw. statischen Erfordernissen. Die Geschoßhöhe beträgt 2,765 m. Geschoßdecken als Filigrandecken bzw. aus Massiv-Stahlbeton. Ihre Bewehrung und Stärke entspricht den statischen Erfordernissen. Balkone aus Stahlbeton erhalten auf der Unterseite eine umlaufende Tropfwassernut. Durch entspre­chende Abtrennung und Wärmedämmung werden Kältebrücken sicher vermieden.

 

Auf Wunsch bzw. sofern statisch möglich können Balkone auch als Holzkonstruktion ausgeführt werden.

 

Eventuelle Beton- und sonstige Arbeiten für Außenanlagen, die vom Gelände bzw. der Höhenlage des Gebäudes abhängen sind im Leistungsumfang nicht enthalten und gesondert in Auftrag zu geben (z.B. Terrassen, Außentreppen und -podeste, Wege, Pflasterarbeiten, gärtnerische Gestaltung.

 

Folgende Arbeiten sind von den Folge­handwerkern auszuführen, bzw. gesondert zu vergüten: Einmauern von Bade- und Duschwannen, Nebenleistungen für Heiz- und Tankraum, FH-Türen, Ein­mauern von Sanitärgegenständen, Brechen von zusätzlichen und Schließen von Installationsschlitzen, eventuelle Wärmedämmplatten von Heizkörpernischen, Bau­strom und Bauwasser sind bauseitig zu stellen. Die Auftraggeberin stellt für die Dauer der Rohbauarbeiten ein Bauprovisorium, bestehend aus Anschluß- und Verteiler­schrank sowie eine Bautüre. Das Provisorium kann gegen einen Mietpreis von DM 195.---/Monat zzgl. MWSt. für die restliche Bauzeit den Folgehandwerkern zur Verfügung gestellt werden.

8.     PUTZARBEITEN  innen EL

Der Außenputz wird als mehrlagiger Kalkzementputz, letzte Lage wasserabweisend in Kornstruktur 2 - 3 mm ausgeführt. Auf Wunsch können weitere Putzmuster zur Auswahl angebracht werden. Die letzte Lage ist altweiß eingefärbt, wodurch eine malermäßige Behandlung entfällt. Eine farbige Ausführung kann gegen geringen Mehrpreis in Auftrag gegeben werden. Der Kellersockel oberhalb des Geländes erhält einen wasserabweisenden Zementputz, der zur Angleichung oder Absetzung vom übrigen Putz gestrichen wird.

 

Innenputz ist bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Alle Wände der Wohngeschosse erhalten einen Innenputz auf Weißkalkhydratbasis, ebenso die aus Ziegeln gemauerten Zwischenwände im Keller. Filigrandecken werden malerfertig ge-spachtelt, Ortbetondecken erhalten einen entsprechenden Innenputz. Senkrechte Mauerkanten werden durch Schutzschienen gegen Stoßbeschädigungen geschützt.

9.     ESTRICHARBEITEN  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Der Estrich im Keller wird auf Trennlage bzw. als Verbund-Est­rich ausgeführt. Wohnräume im Erdgeschoß erhalten schwim­menden Estrich auf Wärmedämmung bzw. oberhalb des Erdge­schosses auf Trittschall-Dämmung. Wohnräume in Kellern bzw. in nicht unterkellerten Bereichen erhalten eine Feuchtigkeitsisolie­rung auf Wärmedämmung. Evtl. Speicher, Abseiten­bereiche im Dachgeschoß, sowie ein nicht ausbaufähiges Dach­geschoß werden mit begehbarem Schutzestrich auf verstärkter Wärmedämmung ausgeführt.

10.     TREPPEN  Stahlbeton/EL

Im Festpreis enthalten ist eine Stahlbeton-Treppenanlage  vorgesehen für Marmor- oder Fliesenbelag. Belag und Geländer sind bauseitige Leistung.

 

Unter Verrechnung der entstehenden Mehr- bzw. Minderkosten können auch alle anderen handelsüblichen Treppenanlagen vorgesehen werden (Holzwangentreppen, Systemteeppen usw.).

11.     TÜREN EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Wohnraumtüren werden als Röhrenspankonstruktion mit Echtholzzargen eingebaut. Es stehen die folgenden Ausführungen zur Verfügung (Standard kursiv fett):

 

- Buche natur

- weiß lackiert

- Esche natur

- Esche weiß

 

Wenn keine natürliche Belichtung einer Diele bzw. eines Flurs gegeben ist, enthalten zwei Türen dieses Bereichs einen Glasaus­schnitt.

 

Feuerhemmende Stahltüren werden entsprechend Vorschrift eingebaut (z.B. im Heizraum). Kellertüren einschl. der Zar­gen in  Metall, malerfertig hell grundiert oder Kunststoff.

 

Die Hauseingangstüre kann nach persönlichem Geschmack aus­gewählt werden. Der hierfür je nach Planung einkalkulierte Betrag wird bei der Werkplanung in der individuellen Kostenermittlung ausgeworfen.

12.     FENSTER UND FENSTERTÜREN

Die Fenstertüren sowie die stehenden Fenster der Wohnräume und die Haustüre werden in Kunststoff weiß oder Holzdekor hergestellt. Bäder und WC’s erhalten auf Wunsch Ornamentglas.

 

Die Verglasung der stehenden Wohnraumfenster weist einen k-Wert von 1,3 bzw. wahlweise ohne Aufpreis 1,1 (10 % geringe­rer Lichteinfall) auf.

13.     ROLLÄDEN/FENSTERLÄDEN

Alle rechteckigen Fenster und Fenstertüren in den Wohnräumen, Bädern und WC’s, auch im ausgebauten bzw. ausbaufähigen Dachge­schoß erhalten, soweit technisch ohne Mehr­aufwand möglich, Kunststoffrolläden. Ausge­nommen sind Sonderverglasungen (z.B. Ate­lier­fenster), runde Fenster und Dach­gauben.

 

Wenn stattdessen Klappläden eingeplant wur­den, sind sie automatisch im Festpreis ent­hal­ten. Häuser mit Klappläden werden nur auf Sonderwunsch mit Rolläden kombiniert.

14.     FENSTERBÄNKE

Äußere Fensterbänke aus eloxiertem Alumi­nium. Dunkelbraune Ausführung auf Wunsch ohne Mehrpreis. Innere Fensterbänke aus Carrara Marmor , Granit Kashmir white oder Granit rosa beta.

15.      KAMINE

Grundsätzlich kommt ein zweizügiger Isolier­kamin mit Hinterlüftung zur Ausführung. Die Durchmesser der Züge betragen 13,5 cm und 18 cm.

 

Falls in den Planzeichnungen eine andere Anzahl von Kaminzügen dargestellt wurde, ist diese maßgeblich.

 

Jeder Kaminzug erhält zwei Kaminputztürchen. Ein zweizügiger Kamin erhält einen Rauchrohranschluß. Maßnahmen aufgrund von Kaminkehrerauflagen wie Tritte, Leitern oder Dachausstiege sind gesondert in Auftrag zu geben.

16.     ZIMMERERARBEITEN

Der Dachstuhl wird entsprechend Planung als Pfetten- oder Sparrendachstuhl aus Fichten­holz der Güteklasse I - II, Schnitt­klasse AB ausgebil­det. Die Sparrenhöhe beträgt 20 cm.

 

Sichtbare Teile des Dachstuhles werden ge­ho­belt. Die Unter­sichtschalung erfolgt aus geho­belten Nut- und Federbrettern in Fichte.

 

Die äußere Dachhaut besteht  im Bereich der Dach­untersichten aus einer 19 mm starken Holzschalung, die fein gehobelt ist. Eine ar­mierte, diffusionsoffene Kunststoffolie schützt den übrigen Dachbereich vor Flugschnee. Die darüber befestigte Konterlattung (in Längsrich­tung ober­halb der Dachsparren) stellt die Unterkonstruktion für die Dachlattung dar.

 

Balkon- und sonstige Außengeländer mit senkrecht stehenden Profilen, wobei der Bauherr unter verschie­denen Ausfüh­rungen ohne Mehrpreis auswäh­len kann.

17.     DACHDECKERARBEITEN

Die Dacheindeckung erfolgt mit Taunus Pfannen novo (mit Seidenglanz-Oberfläche). Soweit nach den örtlichen Vor­schrif­ten möglich kann der Bauherr ohne Mehrpreis unter folgenden Farben auswählen: hellrot, ziegelrot, braun und anthrazit. Sonderfarben nach Vereinbarung. Die Hersteller­firma Braas leistet auf diese Produkte eine 30-jährige Materialgarantie.

18.     SPENGLERARBEITEN

Sämtliche Spenglerarbeiten einschl. der halb­runden Dachrinnen der Einlaufbleche, der erforderlichen Formstücke und Fallrohre, so­wie eventuelle Anschlüsse und Einfassungen werden entspre­chend den Empfehlungen des ZVSK (Zentralverband Sanitär, Heizung, Klempner) in Titanzink ausgeführt.

19.     METALLARBEITEN  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Je nach Planung werden Treppengeländer in Metall (wahlweise in Holz) oder ein Handlauf an der treppenäußeren Wand (wahlweise Holz oder Metall) eingebaut. Eingeplante Fenster­gitter oder französische Balkone aus Schmie­deeisen.

 

Außen liegenden Metallteile werden vor dem Einbau feuer­verzinkt und dadurch zuver­lässig gegen Rost geschützt.

20.     ELEKTROINSTALLATION  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung incl. Anschluß des Bauprovisoriums:

Die gesamte Elektroinstallation wird entsprechend den VDE-Richtlinien und den Vorschriften des örtlichen Versorgungsunter­nehmens ausgeführt.

 

Die Elektroinstallation der Wohngeschosse wird komplett in Leerrohren geführt. Die Aus­stattung sämtlicher Wohnräume erfolgt mit weißen Großflächenschaltern und -steck­dosen im Modulprogramm. Es erhalten:

 

Wohnen/Essen: 2 Deckenbrennstellen

                       8 Steckdosen

                       2 Steckdosen am Schalter

Küche:             1 Deckenbrennstelle
4 Doppelsteckdosen
1 Herdanschlußleitung
1 Steckdose für Kühlschrank
1 Steckdose für Dunstabzug

Schlafzimmer:    1 Deckenbrennstelle
3 Doppelsteckdosen
1 Steckdose am Schalter

Bad:                 1 Wandbrennstelle
3 Steckdosen

WC:                 1 Wandbrennstelle
1 Steckdose

Kinderzimmer:    1 Deckenbrennstelle
2 Doppelsteckdosen
1 Steckdose am Schalter

Balkon/Terr.:     1 Steckdose

Sonstiges:         1 Anschlußmöglichkeit je für Wasch-maschine im Bad oder Küche, Klingelanlage, Sprechanlage, Türöff­ner , sowie ein Leerrohr für Kabelanschluß

21.     HEIZUNG UND WARMWASSER  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Serienmäßig eingebaut wird eine Niedertemperaturheizanlage. Heizzentrale mit gleiten­der Re­gelung der Kesselwassertempera­tur über Au­ßenfühler, Steuerelektronik und programmierba­rer Nachtabsenkung. Die Anlage läßt sich auf ener­giesparenden Sommerbe­trieb umschalten.

 

Die Brenneranlage ist schallgedämmt mit Luft­abschlußklappen. Sie ist ebenso wie die übrige Anlage ein hochwertiges Markenfa­bri­kat.

 

Endlackierte, formschöne Niedertemperatur-Kompaktheizkörper, Dimen­sionierung und Anordnung nach Wärmebe­darfsberech­nung. Jeder Heizkörper mit absperrbarer Ver­schrau­bung, Konsole, Halter- und Entlüfter, sowie Marken-Thermostatventil.

 

22.     SANITÄRINSTALLATION  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Die Sanitärinstallation erfolgt ab Wasseruhr in Edelstahlrohren.

 

Eine programmierbare Zirkulationspumpe sorgt dafür, daß untertags, bzw. innerhalb des einge­stellten Intervalls an den Verbrauchs­stellen so­fort war­mes Wasser zur Verfügung steht.

 

Bei den Sanitärgegenständen kann unter folgenden Standard-Far­ben ausgewählt werden:

 

Manhattan, Pergamon, Capri, Natura, Calypso, Beige,  Weiß „star white“ und  Weiß „alpin“.

 

Grundsätzlich sind folgende Sanitärobjekte im Festpreis enthalten:

 

1.) Bad: 1 WC, 2 Waschtische, 1 Badewanne, 1 Dusche

2.) WC : 1 Handwaschbecken, 1 WC

 

Falls entsprechend Planung eine andere Art oder Anzahl von Sani­tär­gegenständen vorgesehen wurde, ist diese im Festpreis enthalten.

 

Die Sanitärobjekte sind hochwertige Marken­fa­brikate deutscher Fertigung:

 

Die WC-Anlagen Fabrikat Villeroy-Boch, Typ Omnia sind wandhängend, wahlweise in Tief- oder Flachspülausführung. Die ge­räuscharmen Spülkästen liegen unter Putz, Fabrikat Geberit mit satinierter Abdeckplatte und Sparschaltung. Toilettenpapierhalter der Serie Bora. Waschtischanlagen 63 x 50 cm Fabrikat Ville­roy-Boch Typ Omnia, Ein­hand-Misch­batterien Fabrikat Cerafit, runde Kristallspiegel mit Rän­dern in Facettenschliff, Durchmesser 60 cm. Porzellanablagen, Handtuchhal­ter und Zahnglashalter der Serie Bora.

 

Badewanne als emaillierte Stahlblechwanne Fa­brikat Kaldewei, 170 x 75 cm, mit unter Putz liegender Einhand-Wannenfüll- und Brause­mischbatterie Fabrikat Cerafit, Handbrause, Wandhalter, Seifenhalter, Wan­nengriff und Ex­center-Ablaufgarnitur der Serie Bora. Die Wannenschürze wird verfliest.

 

Dusche als emaillierte Stahlblechdusch­wanne Fabrikat Kaldewei, 80 x 80 cm, unter Putz lie­gende Einhand-Mischbatterie Fabrikat Cerafit, Handbrause, Eck-Schwammhalter und Ablauf­garnitur der Serie Bora.

 

Gäste-WC mit Handwaschbecken, 50 x 35 cm Fabrikat Villeroy-Boch, Typ Grangracia, mit Ein­hand-Mischbatterie Fabrikat Cerafit, rundem Kristallspiegel mit 50 cm Durchmesser, Por­zellanablage und Handtuchring der Serie Bora.

 

23.     FLIESENARBEITEN  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Bodenfliesen erhalten Küche, Windfang, Bad und WC. Eine eingeplante Garderobe im Wind­fangbereich erhält eben­falls Bodenfliesen.

Sämtliche Bäder und WC’s werden deckenhoch gefliest. Die Schürzen von Bade- und Dusch­wannen werden eingefliest. Eine farblich pas­sende Verfugung, sowie der Ein­bau dauerelasti­scher Fugen sind im Festpreis enthalten.

 

In Duschbereichen erfolgt die Verlegung der Wandfliesen im Lastomentverfahren.

 

In der Küche ist die Wandverfliesung 60 cm hoch über der Arbeitsplatte bis zu einer Länge von 6 Metern im Festpreis enthalten.

 

Es können Boden- und Wandfliesen zu einem Materialpreis von DM 50,--/qm incl. MWST in den Formaten 15 x 15, 10 x 15 und 20 x 20 cm nach eigenem Geschmack aus­ge­wählt wer­den.

 

Eventuell vorgesehene Keramikbeläge im Außenbereich werden wasserdicht verfugt und im Mörtelbett verlegt. Der Belag erfolgt mit frostsicheren Klinkern oder Fliesen bis zu einem Material­preis von DM 50,--/qm.

 

Die Auswahl von Fliesen ist nicht auf eine vor­gegebene Palette beschränkt, so daß alle liefer­fähigen, handelsüblichen Fliesen zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Material­preise einzel­ner Bereiche können gegenein­ander verrechnet werden.

24.     BODENBELÄGE  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Die standardmäßig vorgesehenen Bodenbeläge sind nachstehend fett kursiv gedruckt. Ergänzend aufgeführt sind die gängigsten, bzw. von uns empfoh­lenen Alternativen.

 

Windfang EG:

- Bodenfliesen

- Parkett

- Marmor

- Laminat

 

Bäder, WC’s:

- Bodenfliesen

- Marmor

 

Küchen:

- Bodenfliesen

- Parkett

- Laminat

- Kork

- PVC

Geschoßtreppen

- Bodenfliesen

- Marmor

- Granit

- Teppich

- Holzbelag

 

Sonstige Wohnräume:

- Teppichbodenbelag

- Parkett

- Fliesen

- Natursteinbelag

- Laminat

- Kork

 

Hobbykeller:

- PVC

- Fliesen

Bei Verwendung eines anderen Belags im Keller sollte eine Verlegung erst nach Fertigstellung der Gartenanlagen erfolgen, da bis dahin die Möglichkeit eines Wassereintritts über die Kellerfenster besteht.

Die Materialqualität von Teppichboden , PVC oder Laminat liegt incl. MWSt. bei DM 50.--/qm.

25.     MALERARBEITEN  EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Die Putzflächen aller Wohnräume wie der Kellerräume werden mit umweltfreundlicher Innendispersions- oder Silikatfarbe gestrichen.  Holzgeländer, Holzver­schalungen, so­wie sichtbare Teile der Dachkonstruktion wer­den mit offenporiger PCP-freier Holz­schutzlasur eingelassen. Metall­teile von Treppen, Balkongeländern sowie FH-Elemente erhalten einen dunklen Lackan­strich. Der Kellersockel wird mit wasser­abweisender Außendispersions­farbe gestrichen.

 

Innentüren werden fertig be­handelt eingebaut. Die Holzteile von Treppen sowie Parkettböden werden im Natur­ton ver­siegelt.

26.     DACHAUSBAU EL

Komplett bauseitige Leistung, geplante Ausführung:

Ein ausgebautes Dachgeschoß wird mit einer Warmdachkon­struktion nach DIN 4108 ausgeführt. Es wird zwischen den Sparren und den Kehlbalken mit 200 mm starkem Klemmfilz wärmegedämmt. Als Dampfbremse und Windsperre wird eine diffusionsoffene Folie und Dichtband eingebaut. Decken und Dachschrägen werden mit Rigipsplatten verkleidet.

 

Abseitenwände werden aus 20 cm starken, hochwärmedämmen­den Ytong-Steinen oder Ziegelwänden mit Zusatzdämmung hand­werklich gemauert. Sonstige Ausstattung grund­sätz­lich wie in den übrigen Wohngeschossen.

 

Bei ausbaufähigem Dachgeschoß: Geschoß­treppe mit abgemauertem, verputztem Trep­penhaus, Wohnraumtüre, Podest. Der spätere Ausbau ist vor­bereitet mit Anschlüssen für Versorgungs-, Entsor­gungs-, Strom- und Heizungsleitungen. Im Festpreis bereits enthalten ist der Einbau ein­geplanter Fenster- elemente einschl. der Fenster­bänke und der Kehlbalken. Estrich-,  Isolier- und Putzarbeiten sind bauseitig zu erbringen. Entsprechendes gilt für nicht ausgebaute Räume (z.B Speicher) in einem ausgebauten Dachgeschoß.

27.     KELLERAUSBAU, HOBBYRAUM

Auf Wunsch können einzelne oder mehrere Kellerräume wie Wohnräume ausgebaut wer­den. Folgende Maßnahmen (weitere auf An­frage) sind nach Vereinbarung möglich: Däm­mung der Kel­ler­außenwände, Heizung, Wohn­raumputz, Fußbo­denaufbau mit schwimmen­dem Estrich auf Feuchtigkeitsisolierung und Wärmedäm­mung, Oberboden wahlweise PVC oder Flie­sen.

28.     BAUSEITIGE  LEISTUNGEN

Bodenaustausch-, Gründungs- oder Abdich­tungsmaßnahmen die durch die vorgefundenen Bodenverhältnisse zusätzlich erforder­lich wer­den sollten, sind nicht im Festpreis enthalten. Das gleiche gilt für Lei­stungen, die grund­stücksbedingt sind (z.B. Unterfangungsmaß­nahmen, Hebeanlagen, falls Sa­niärgegen­stände/Abläufe im Keller eingeplant sind oder die Kanaltiefe nicht ausreicht, Grundwasserab­senkungen bei Wasserständen oberhalb der Kellersohle, Regen- und Abwasserleitungen ab Außenkante Gebäude usw.) bzw. aufgrund behördlicher oder son­stiger Auflagen erforder­lich werden. Der Baustrom wird auf Rechnung des Bauherrn angemeldet. Für die Dauer der Rohbauarbeiten wird der abgelesene Verbrauch von der Baufirma übernommen. Brennstoff für die Inbetriebnahme der Heizung  oder Kältebauperioden wird bauseitig gestellt.

 

Die Baustelle wird ebenerdig, ohne Grund-, Hang- oder Schicht­wasser vorausgesetzt. Sie muß während der Bauzeit für Fahr­zeuge bis 40 to Gesamtgewicht erreichbar sein und ge­nügend Lager­möglichkeiten für Material und Erdaushub bie­ten. An­schlußmöglichkeiten für Ver- und Ent­sorgung sowie die erforder­lichen Schächte müssen vorhanden sein, bzw. bau­seitig er­stellt werden. Der Bauplatz muß im Baube­reich frei von Gebäudetei­len, Baumbe­stand und sonstigen Hindernissen sein.

29.     SONSTIGES

Ergänzend zu den Festlegungen dieser Lei­stungsbeschreibung erfolgt die Ausführung des Bauvorhabens auf Grundlage der technischen Festlegungen der Verdin­gungsordnung für Bauleistungen (VOB/C)

 

Änderungen, die den Wert des Bauwerks nicht beeinträchtigen, bzw. ihn verbessern bleiben vorbehalten.

30.     ENERGIESPARBAUWEISE

Bereits im Grundstandard vorgesehen sind folgende Energie­sparmaßnahmen:

- Stehende Wohnraumfenster mit Energiesparverglasung k-Wert 1,1 oder 1,3 (bei k-Wert 1,1 ca. 10 % geringerer Lichteinfall)

- Warmdachkonstruktion nach DIN 4108 mit 200 mm starker Wärmedämmung

Außenwände optional aus Ziegelmauerwerk mit hochwärme- dämmender zusätzlicher Thermoaußenhaut

 

Mit den o.g. Maßnahmen werden die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung problemlos erfüllt.

 

Es hängt von der jeweiligen Planung ab (z.B. dem Fensteranteil), ob mit der Bauweise im Rahmen dieser Leistungsbeschreibung die Wärmeschutzverordnung um 25 % unterschritten wird und damit die Förderungsvoraussetzungen vorliegen. Möglicherweise genügt eine Verstärkung der Thermoaußenhaut auf 8 cm. Wenn Sie Wert auf ein

 

Niedrigenergiehaus

 mit wirklich hervorragenden Dämmwerten legen, bieten wir Ihnen die Ausführung der Außenwände in 24 cm Ziegeln mit Zusatzdämmung aus 12 cm Mineralfaser an. In dieser Variante werden bei erstklassiger Dämmung und Niedrigenergiebauweise auch bauphysikalische Spitzenwerte erreicht, nicht zuletzt beim Schallschutz.

 

Bei einer individuellen Planung teilen Sie uns bitte bereits vorher mit, wenn Sie eine solche Bauweise in Betracht ziehen, da die Leitungsführung entsprechend geplant werden muß. Bei unseren Hausvorschlägen bzw. bei Fremd-Planungen, können gewisse Anpassungen erforderlich sein.

 

31.     Erweiterter Standard

Gegen teilweise nur geringen Aufpreis erhalten Sie bei uns z. B. folgende Leistungen:

 

- Zentralstaubsauganlage ( ein wichtiger Beitrag zu Komfort + Hygiene, fast ein Muß für Allergiker)

- solare Brauchwassererwärmung (Komplettanlage oder nur Vorbereitung für zukünftige Technologien

- Regenwassernutzung (Komplettanlage oder nur Vorbereitung bzw. Erdtank für Gartenbewässerung

- Farbgestaltung innen und außen (wir helfen Ihnen per Computeranimation zum unverwechselbaren Design)

- Treppengeländer in Edelstahl mit Handlauf in Buche (langlebig und elegant, voll im Trend

 

 

  

 

 

AUGUSTA ZIEGELBAU GmbH

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