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BAUFINANZIERUNG |
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Baufinanzierung richtig planen |
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Staatliche Fördermittel |
Durch die ständig ansteigenden Grundstückspreise, besonders in Ballungszentren, wird es besonders für kinderreiche Familien sehr schwierig, sich den Wunsch vom eigenen Heim zu erfüllen. Der Bund und die Länder unterstützen den Bauherrn unter besonderen Voraussetzungen mit günstigen Baudarlehen. Der Bund Die Länder Bauherren sollten so schnell wie möglich die staatlichen Fördermittel beantragen, denn die Darlehen werden nur so lange verteilt, wie Geld im Haushalt verfügbar ist. Wenn das Geld aufgebraucht ist, müssen Sie bis zum nächsten Jahr warten, ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die Genehmigung dauert unter Umständen sehr lange.
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Staatliche Eigenheimzulage |
Es werden Bau– bzw. Anschaffungskosten sowie der Erwerb von Anteilen eigentumsorientierter Genossenschaften im Form einer Zulage gefördert. Für die Inanspruchnahme dieser Eigenheimzulage kommen unbeschränkt steuerpflichtige Bauherren in Betracht, deren Einkommen im Jahr der erstmaligen finanziellen Zuwendung und im vorausgegangenen Jahr insgesamt 70.000.-- €/140.000 € (Ledige/ Verheiratete) nicht übersteigt. Diese Einkommensgrenze steigt pro Kind um 20.000 €. Die Höhe der Grundförderung beträgt bei Neubauten 1.000 € p. a.. Hinzu kommt das Baukindergeld in Höhe von 800.-- € pro Jahr und Kind. Es gilt in beiden Fällen eine Laufzeit von 8 Jahren. Die Bemessungsgrundlage ist der Gesamtbetrag der Einkünfte im Jahr der Antragstellung und im Vorjahr. |
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Die richtige Zinsbindung: Eine Frage der Zeit
Der Expertentipp: 12-jährige Zinsbindung
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Eine der wichtigsten - und mitunter sehr schwer fallenden -
Entscheidungen bei der Gestaltung der eigenen Baufinanzierung ist die
Wahl der richtigen Zinsbindung für das aufzunehmende Darlehen. Für
Neueinsteiger sei in Kürze erklärt, dass die Zinsbindungsfrist der
Zeitraum ist, in dem der Darlehenszins für den Darlehensnehmer von der
Bank festgeschrieben wird. Die Banken bieten unterschiedliche
Zinsfestschreibungszeiten an, in der Regel sind Zinsfestschreibungen von
5 bis 20 Jahren bei der Baufinanzierung möglich. |
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So vergleichen Profis FinanzierungsangeboteVerhandeln und Vergleichen kann bei der Finanzierung des Eigenheims Tausende von Mark sparen |
Restschuld kontra EffektivzinsFür Baufinanzierer gilt: Nicht das erstbeste Angebot unterschreiben. Von mindestens drei Instituten - darunter die Hausbank, die den Kunden am besten kennt - sollten Offerten eingeholt werden. Auch wenn sich die Angebote oft nur um die Stellen hinter dem Komma unterscheiden, bei einem so großen Kredit lassen sich durch Vergleichen und Verhandeln über die Jahre oft Tausende Mark sparen. Doch wer bietet dem Bauherren oder Käufer das günstigste Angebot? Eine Vorauswahl preiswerter Kreditinstitute lässt sich anhand der Konditionsvergleiche treffen die sich in Wirtschaftszeitschriften, auf den Immobilienseiten der Tageszeitungen oder im Internet finden. Nominalzins und EffektivzinsIn der Regel bekommt der Kunde einen Nominal- und einen Effektivzins genannt. Vom Nominalzins lässt sich zwar die monatlich zu zahlende Rate errechnen - zum Vergleich verschiedener Darlehensangebote jedoch taugt er nicht, da zahlreiche Kosten nicht in den Nominalzins einfließen. Aussagekräftiger ist da schon der Effektivzins, der beispielsweise Bearbeitungsgebühren und die Art und Weise der Zins- und Tilgungsverrechnung berücksichtigt. Doch auch der Effektivzins enthält nicht alle Kreditkosten: Die Banken können Schätzkosten, Kontoführungsgebühren, Bereitstellungszinsen und Teilauszahlungszuschläge extra berechnen. RestschuldDoch es gibt noch etwas Besseres: „Der Laie orientiert sich am Nominalzins, der Fortgeschrittene am Effektivzins und der Profi an der Restschuld", raten die Finanzexperten des Bundesverbandes Bau-Finanz-Berater e.V. Denn bei der Restschuldmethode lassen sich kaum noch Zusatzkosten verstecken. Für einen Restschuldvergleich gibt der Kunde den Kreditinstituten folgende Größen fest vor:
Wenn sich die Kreditinstitute exakt an die Vorgaben halten - was per Computerberechnung kein Problem sein dürfte -, hat die Bank mit der niedrigsten Restschuld zum Ende der Zinsbindung das günstigste Angebot. Um nun nicht Birnen mit Äpfeln zu vergleichen, sollten Baufinanzierer in jedem Fall darauf achten, bis zu welcher Beleihungsgrenze die Konditionen gelten und ob noch zusätzlich Kosten anfallen, die zur Restschuld addiert werden müssen. Ratsam ist es, sich einen Tilgungsplan aushändigen zu lassen. Wie wird gezahlt ?Angehende Häuslebauer sollten aber nicht nur auf den Effektivzins und die Restschuld schauen. Wichtig ist auch dass der Auszahlungsmodus der Bank mit dem Baufortschritt und der Rechnungslegung der Baufirma möglichst übereinstimmt. Gibt es dagegen nur wenige Auszahlungstermine bei der Bank, kann eine teure Zwischenfinanzierung nötig werden, die unter Umständen den Vorsprung beim Effektivzins aufzehrt. BereitstellungszinsenAuch lohnt ein Vergleich bei den Bereitstellungszinsen, die die Banken meist ab dem 3. Monat nach Darlehenszusage für den den noch nicht abgerufenen Teilbetrag berechnen. Allgemein üblich ist ein Zinssatz von 0,25 Prozent pro Monat (3 Prozent pro Jahr). Kein Pappenstiel: Ein 200.000-Euro-Darlehen kostet jeden Monat 500 Euro Bereitstellungszinsen. Vor der Unterschrift sollten Kreditkunden daher versuchen, die Bank zum Verzicht oder Verschiebung der Bereitstellungszinsen zu bewegen. Quelle: Fachberatung Baufinanzierung, Lutz Schiefelbein
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