Die "Kellerlandschaft" (Erklärung mit Mouseover)
Technikkeller mit Mehrfachfunktion: Heiz- und Lüftungszentrale, Hausanschlussraum, Waschcenter Hobbykeller mit Mehrfachfunktion: Multimediacenter, Heimkino, Partyraum mit Bar Diele/Flur Sicherheitsraum Schrankkabinett Werkstatt/Atelier Lagerkeller Weinkeller WC Wellnessbereich Lichthof Außenkeller Stellplatz Außenkeller Terrasse

Wir haben es nicht über's Herz gebracht, unser "Meisterwerk der Kellerbaukunst" einfach Keller zu nennen. Diesem Ensemble aus Lichthof mit Felsengarten, Wellnessoase, Mediacenter und Weinkeller - um nur einige der 12 Bereiche zu nennen - würde der Begriff nicht gerecht. Wir haben versucht einem Ideal nahe zu kommen das vielen Bauherrn vorschwebt: Hoher Freizeitwert mit viel Ambiente als Ausdruck eines exklusiven Lebensgefühls, mannigfaltiger praktischer Nutzen mit raffinierten - auch ausgefallenen - Detaillösungen und eine gewisse Portion Hightech, die einen herausragenden Komfort ermöglicht.

Die Entwicklungsgeschichte war folgende: Für den Lichthof, den rückwärtigen Stellplatz und zur Abfangung des Nachbargrundstücks wären umfangreiche Stützwände erforderlich geworden. Wir haben uns daher für eine in diesem Fall vergleichsweise preiswerte Unterkellerung der Südterrasse und des Stellplatzes entschieden. Der Platzbedarf für die Technik (Wärmepumpe und kontrollierte Be- und Entlüftung) erforderte den Zusatzkeller auf der Nordseite. Die Umplanung des Wellnessbereichs ermöglichte eine zentrale Anordnung des WC's und damit eine wesentlich bessere Nutzbarkeit. Hier zum Vergleich die ursprüngliche Planung.

1) Hobby: 
Wandverkleidung der Außenwände mit bossierten Steinen aus Jura-Marmor. Dadurch entsteht die Optik eines alten, steingemauerten Kellers, gleichzeitig wird die Akustik verbessert. Der Raum ist nutzbar als Heimkino, Kellerbar oder Partyraum.

Die "Bar" (mit Kühlschrank und Spüle) hat einen Nebenjob als Mediacenter. Sie beherbergt einen Multimediacomputer, eine AV-Anlage mit DVD-Player und klassische Stereo-Komponenten. Ein Beameranschluß an der Decke, die Motorleinwand vor der Schrankwand und elektrische Rollladen sind die Voraussetzungen, um das "alte Gemäuer" auf Knopfdruck in ein Heimkino zu verwandeln.

Für Wärme und Behaglichkeit sorgt - wie in allen beheizten Kellerräumen - eine thermostatgesteuerte, fernbedienbare Fußbodenheizung. Ergänzt, bzw. je nach Gelegenheit oder Jahreszeit ersetzt, wird sie durch einen raumluftunabhängigen Kaminofen mit sichtbarem Feuer, der besonders einem geselligen Beisammensein eine ganz besondere Note verleiht.

2) Technik
Der tieferliegende Teil (außerhalb des Hauptgebäudes) beinhaltet Wärmepumpe, Brauchwasserspeicher, Pufferspeicher, kontrollierte Be- und Entlüftung, zentrale Staubsauganlage sowie die Abwasser-Hebeanlage.

Der höherliegende Bereich ist durch eine Brüstung mit Theke und Ausgussbecken funktional abgegrenzt. Er beheimatet Waschmaschine, Trockner und Hausanschluss-Verteilerschrank. Ein perforierter Edelstahlzylinder neben der Waschmaschine ist die "Endstation" des Wäscheabwurfschachts.

3) Diele/Flur
Von hier werden 6 Räume/Bereiche auf zwei Ebenen erschlossen. Ein Einbauschrank an der Treppenaußenseite bietet an zentraler Stelle zusätzlichen Stauraum.

4) Sicherheitsraum
Treppenlauf und Umfassungen aus Stahlbeton ergänzt durch eine Spezialtüre ergeben einen fast kostenlosen "Tresorraum" der in hohem Maße feuer- und einbruchssicher ist. Hier können nicht nur Wertsachen und Dokumente, sondern auch alles, was nicht in Kinder- oder fremde Hände gehört aufbewahrt werden.
Da der Raum auf der zwei Stufen niedrigeren Kellerebene 2 liegt bietet er mit einer Anfangshöhe von 2,80 m (die mit dem Treppenverlauf niedriger wird) eine vollwertige Nutzungsmöglichkeit.

5) Schrankkabinett
Deckenhohe Schränke bieten viel Stauraum auf wenig Grundfläche. Integriert ist ein Serverschrank, der an zentraler Stelle alle multimedialen Funktionen des Hauses zusammenführt: Computernetzwerk, Telefon, TDSL/Internet, SAT (Fernsehen/Radio), VOID-Modem (Internettelefonie). Der Homeserver als Steuer- und Multimediazentrale sowie als Verbindung zur "Außenwelt" wird ergänzt durch ein Mikrocontrollersystem (Typ Ocelot). Der vom Hausnetz unabhängige Ocelot kann den Homeserver in bestimmten Phasen außer Betrieb nehmen. Er steuert davon unabhängig die Grund- und sicherheitsrelevanten Funktionen des Hauses.

6) Werkstatt/Atelier
Werkstatt, Atelier oder Arbeitszimmer: Die natürliche Belichtung durch eine Fenstertüre zum Lichthof und der Zugang von außen lässt viele Möglichkeiten zu. Ein Wasseranschluss mit Einbauspüle kann für so manches Hobby von Nutzen sein.

7) Lagerkeller
Klassischer Kellerraum mit funktionalem Zuschnitt und Extraplatz für eine Tiefkühltruhe..

8) Weinkeller
Der tiefste Keller mit -3,52 m Bodenunterkante und einem Naturboden aus gestampftem Lehm + Ziegeln. Mit historischer Technik: Wände mit Sumpfkalk verputzt und Regalsysteme aus alten Ziegeln gemauert. Vierfache Belüftung, natürliche Befeuchtung durch Ziehbrunnen, kein Fenster.

9) Wellnessbereich
Natürlich belichtet durch den von außen uneinsehbaren Lichthof mit Felsengarten auf der Südseite, befinden sich hier Thermium, Dusche, Whirlpool und Solarium. Bei entsprechender Möblierung ist eine Zweitfunktion als Gästeappartement mit eigenem Zugang möglich.

10) Lichthof
Der Lichthof hat eine zentrale Funktion: Er stellt selbst eine Art Refugium dar und bietet darüber hinaus Zugang und Belichtung für vier Kellerbereiche. Der angrenzende Felsengarten mit Steintreppe wird ein optischer Leckerbissen und ersetzt zudem eine konventionelle Kelleraußentreppe.

11) Außenkeller Stellplatz
Der unterkellerte rückwärtige Stellplatz mit Außenzugang und natürlicher Belichtung beherbergt den Förderbrunnen für die Wärmepumpe und wäre z. B. auch als geräumige Holzlege geeignet.

12) Außenkeller Terrasse
Die unterkellerte Hauptterrasse hat ebenfalls Außenzugang und natürliche Belichtung. Sie bietet reichlich Platz für Gartengeräte und - möbel, sowie allerlei sonstige Utensilien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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