Superdämmziegel-Mauerwerk mit W/mK = 0,11
  als Standard ohne Mehrpreis

Während sich nur jeder sechste Bauherr in Deutschland für ein Fertighaus entscheidet, bevorzugt eine überwältigende Mehrheit die Ziegelbauweise.

Fachleuten ist längst klar:

In der Summe aller Eigenschaften kann dem Ziegel kein Außenwandbaustoff das Wasser reichen.

Die Eigenschaften im einzelnen (ohne Gewichtung):

Ziegel 0,11 Ziegel 0,24 Kalk- sandstein Massiv mit Thermohaut Fertigbau- weise
Wärmeschutz 9 5 1 7 9
Schallschutz 8 9 10 7 4
Wärmespeicherung 8 9 10 8 1
Raumklima 10 10 8 5 4
Luftdichtigkeit 10 10 10 10 5
Wertbeständigkeit 10 8 6 8 4
Summe: 55 51 45 45 27

Mit Ziegeln zum Ultra-Niedrigenergiehaus

Ultra-Niedrigenergiehäuser wie Passivhäuser benötigen als Grundvoraussetzung eine luftdichte Gebäudehülle. Ein massiver Wandbaustoff, der beidseitig verputzt ist, ist bereits ohne jede Zusatzmaßnahme völlig luftdicht. Fertighäuser benötigen aufwendige Abdichtmaßnahmen, deren Wirkung auf Dauer keineswegs sichergestellt ist.

Moderne Ziegel bringen zwischenzeitlich geradezu sensationelle Wärmedämmwerte. Der beste derzeitig auf dem Markt befindliche Ziegel mit Wärmeleitzahl 0,11 erreicht bei konventioneller Wandstärke einen k-Wert von 0,28.

Eine massive Wandkonstruktion nimmt die komplette auf sie einwirkende Strahlungsenergie auf und gibt einen Großteil davon, teilweise zeitlich versetzt, an das Gebäudeinnere ab. Diese Strahlungswärmegewinne entfallen nahezu vollständig bei Häusern mit zusätzlicher äußerer Wärmedämmung (Thermohaut) bzw. bei gedämmten Holzrahmenkonstruktionen (z.B. Fertigbauweise).

Machen Sie ruhig einmal die Probe aufs Exempel:

Stellen Sie eine Thermoskanne mit einem kühlen Getränk in die Sonne. Selbst nach Stunden wird der Inhalt noch wunderbar kühl sein.

Massive Wandkonstruktionen haben eine Energiebilanz, die 10 bis 20 % besser ist, als es ihrem k-Wert entspricht. Fachleute bemängeln seit langem, dass die bisherigen Berechnungsverfahren völlig theoretisch und in vielerlei Hinsicht fehlerhaft sind. So ist es z.B. ein absolutes Unding, die komplette Strahlungsenergie, die ein massiver Wandbaustoff aufnimmt, rechnerisch unberücksichtigt zu lassen.

In der Praxis sehen die Dinge dann völlig anders aus und so mancher Fertighausbesitzer wundert sich nachher, wenn sich seine "Thermoskanne" mit dem auf dem Papier ermittelten Energiebedarf bei weitem nicht beheizen lässt und wenn etwa an sonnigen Frühlingstagen noch immer die Heizung läuft.

Ein einfaches, von Fachleuten empfohlenes Rechenverfahren zum Vergleich von Energiebilanzen verschiedener Wandbaustoffe. Das k-Wert-Äquivalent können Sie einfach errechnen, in dem Sie den k-Wert der massiven Wandkonstruktion x 0,8 rechnen.

Am Beispiel des oben beschriebenen Ziegels mit Wärmeleitzahl 0,11 bedeutet dies:

k-Wert 0,28 x 0,8 = k-Wert-Äquivalent 0,22

Ein zusätzlich gedämmter Wandbaustoff bzw. eine Wand in Fertigbauweise muss also einen k-Wert von 0,22 aufweisen, um mit diesem Ziegel nur in dem einen Punkt Wärmedämmung gleich zu ziehen. Bei allen anderen Eigenschaften ist der Ziegel ohnehin haushoch überlegen.

Die Entscheidung der Mehrheit aller Bauherrn für den Ziegel aus Außenwandbaustoff wird häufig aus dem Bauch getroffen:

  • Da weiß man, was man hat
  • Bleibende Qualität
  • Wertbeständigkeit
  • Solidität
  • Raumklima
  • So baut doch jeder

Was aber oft vergessen wird:

Für die Bauweise in Ziegel sprechen ganz einfach die besseren Argumente.

Weitere Informationen erhalten Bauherrn bei: